Winterschutz

Als Schutz vor tieferen Frösten ist es vor allem wichtig, dass die Rosen mit der Veredlungsstelle ca. 5 cm in den Boden gesetzt werden. Zusätzlich sollten die blattlosen Rosen zum Winter hin (bei der Pflanzung wurzelnackter Rosen sofort) etwa 20 cm hoch mit Erde (kein Torf oder Mulch) angehäufelt werden. Der eigentliche Schnitt sollte erst im Frühjahr nach Überstehen der Minustemperaturen geschehen. Die Rosen können im Herbst leicht eingekürzt werden, lassen Sie aber mindestens 15 cm mehr stehen für evtl. Frostschäden. Ein wichtiger Faktor für die Frosthärte ist auch, das die Rosen nicht überdüngt sind. Rosen sollten daher Ihr letzte Düngung nach der ersten Blüte bekommen (bis spätestens Mitte Juli), damit der Dünger bis zum Herbst aufgebraucht ist und die Rosen aushärten können.

Stammrosen müssen besonders vor Frost geschützt werden, da hier die Veredlungsstellen nicht geschützt in der Erde liegen, sondern hoch oben im Freien sind. Am besten stopfen Sie in die blattlose Krone Holzwolle oder Stroh, insbesondere um die Veredlungsstellen herum. Danach die Krone mit Gärtner-Vlies, Jute oder dachziegelartig gebundenen Tannenzweigen (kein Plastik) umwickeln. Gartenprofis können die Stammrosen auch herunterbiegen und die Krone im Boden überwintern lassen.

Buschrosen (Rosen ohne Stamm) vor tieferen Minusgraden, gerne Blattlos, 20 cm hoch mit Erde anhäufeln. Frisch gepflanzte wurzelnackte Rosen immer sofort anhäufeln, als Vertrocknungsschutz.

Kübelrosen wie die Rosen im Garten 20 cm hoch mit Erde anhäufeln, gerne auch mit Tannenzweigen abdecken. Den Kübel mit Vlies, Jute, Noppenfolie (mit Löchern), Styropor oder Kokosmatten isolieren und im Freien an einem geschützten Platz lassen. Das Gießen im Winter nicht vergessen und auf guten Wasserabzug achten (z.B. auf "Füße" stellen).



Winterschutz bei Stammrosen
 
Winterschutz bei Buschrosen
Zurück