Pflegetipps

Blindtriebe (knospenlose Triebe mit verkümmerter Spitze)

Im Mai sind die Rosen fleißig dabei kräftig durchzutreiben und Knospen zu bilden. Bei einigen Rosen kommt es aber vor, dass einzelne Triebe kein Knospenwachstum zeigen und die Triebspitze mit dem Vegetationspunkt nicht mehr sichtbar oder gar eintrocknet ist. Dieses Phänomen ist bei öfterblühenden und schnelltreibenden Edelrosen häufiger zu beobachten.

Man nennt diese blütenlosen Triebe Blindtriebe, sie stagnieren in ihrer Entwicklung.

Sie entstehen, wenn die Blütenanlage des Rosentriebes abstirbt. Die oberste Knospe ist dominant und für die Blütenbildung zuständig, wenn sie abstirbt, steht der ganze Trieb blütenlos da. Häufig beobachtet man dieses bei aufrecht wachsenden Sorten, selten bei locker überhängenden und nostalgischen. 

Blindtriebe können durch große Temperaturunterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen entstehen. Je höher die Tagtemperatur bei kühlen Nächten ist, desto häufiger kommen sie vor.

 

Um doch noch in den Genuss schöner Knospen und Blüten zu kommen, regt man die Rosenpflanze durch den Rückschnitt des blinden Triebes bis zum nächsten voll ausgebildeten Fünferblatt an. Die Blattachselknospe treibt bald aus und bildet Knospen.

 

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