Typische Anzeichen:
- Kümmerlicher Wuchs: Neupflanzungen wachsen nur sehr schlecht an. Die jungen Triebe entwickeln sich schwach.
- Blütenarmut: Es bilden sich kaum oder gar keine Blüten.
- Verkümmerte Wurzeln: Das Wurzelsystem bleibt kurz, dicht und erinnert an einen Pinsel.
Ursachen:
Die Hauptgründe sind:
- Hohe Nematodendichte: Im Boden haben sich mikroskopisch kleine Fadenwürmer (Nematoden) vermehrt, welche die neuen Wurzeln schädigen.
- Selbsttoxizität: Die Vorgängerpflanzen haben spezifische Stoffwechselprodukte an die Erde abgegeben, die das Wachstum neuer Rosenpflanzen aktiv hemmen.
Maßnahmen:
Wenn Sie am selben Standort wieder eine Rose pflanzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Strategien:
- Großzügiger Bodenaustausch: Heben Sie die Erde am alten Standort mindestens 50 bis 70 cm tief aus. Ersetzen Sie diese durch frischen Mutterboden oder spezielle Rosenerde. Mischen Sie reichlich abgelagerten Kompost (mindestens 2 Jahre alt) unter. Geben Sie eine leichte organische Startdüngung – Hornspäne oder getrockneter Rinderdung (250 g/m²).
- Sicherheitsabstand einhalten: Alternativ können Sie die neue Rose mit einem Mindestabstand von 50 cm zum alten Standort einpflanzen.
ACHTUNG: Mischen Sie auf keinen Fall größere Mengen des alten, ermüdeten Bodens mit gesunder Gartenerde. Andernfalls riskieren Sie, das Problem auf bisher unbelastete Flächen in Ihrem Garten zu übertragen.