Rosen lieben sonnige und luftige Standorte
Rosen sind sonnenliebende Geschöpfe. Gut durchlüftete Standorte lassen die Blätter morgens und nach Niederschlägen schnell wieder abtrocknen. Dadurch sind die Blätter weniger anfällig für pilzliche Schaderreger wie Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost.
Optimale Rosenerde ist locker, gut belüftet, humus- und nährstoffreich und gut wasserdurchlässig. Gartenrosen mögen keine Staunässe. Der ideale ph-Wert liegt bei 5,5 bis 6,5.
Kleine Bodenkunde:
Der ideale Boden ist dunkel (Humusanteil), leicht schmierig (Lehmanteil) mit groben Sandkörnern. Im feuchten Zustand leicht klumpig.
Sandiger Boden ist leicht, hell und besteht aus göberen, sichtbaren Sandkörnern. Dieser Boden sollte mit Humus (Kompost) aufgebessert werden. Betonit (kleine Lehmkügelchen aus dem Gartenfachhandel) erhöhten das Wasserhaltevermögen.
Schwerer Boden ist schmierig, glänzend und lässt sich zu Kugeln formen. Durch den starken Lehm- bzw. Tonanteil wird er beim Trocknen steinhart. Eine Verbesserung lässt sich durch Gründüngung erzielen. Dazu werden Leguminosen wie Lupinen, Phacelia, Erbsen, Ölrettich, Klee, Gelbsenf, Sonnenblumen oder Buchweizen ausgesät und im Spätherbst komplett untergegraben. Regelmäßige Gaben von faserigem Kompost unterstützen ebenso. Belüften Sie während des Rosenjahres regelmäßig mit einer Rosengabel, das verhindert Staunässe.
Infos über die Pflanzabstände finden Sie im jeweiligen Rosenportrait!