Wissenswertes rund um die Rose

Wissenswertes über Stammrosen

Stammrosen von Rosen Tantau

Bei Stammrosen handelt es sich um verschiedenen Rosen aller Gruppen (Beet,- Strauch, Bodendeckender, Edel,- und  Kletterrosen) die auf einem Stamm veredelt wurden. Wir unterscheiden in Stammlängen:

60 cm = Halbstämme

90 cm = Hochstämme

140 cm = Kaskadenstämme

Die Wuchsform der Krone hängt dabei voll und ganz von der auf dem Stamm veredelten Sorte ab. So bleiben Edel- und Beetrosen aufrecht wachsend und Kletterrosen und bodendeckende Rosen hängend.

Stammrosen eignen sich auch hervorragend für die Kübelpflanzung. Erfahren Sie hier mehr zur Kübelpflanzung und dem Winterschutz bei Rosen.

So entsteht eine Stammrose

Die Produktion der Rosenstämme ist arbeits- und zeitintensiv. Insgesamt braucht es 5 Jahre, bis die fertigen Rosenbäumchen in den Handel gelangen.

1. Jahr: Die Produktion beginnt mit der Aussaat der Rosa canina als Stammbildner in Baumschulen, die auf den Anbau von Wildrosen spezialisiert sind. Diese bilden später den Stamm und die Wurzel der Stammrose.

2. Jahr:  Die jungen Wildrosen werden in den Rosenbaumschulen im Freiland aufgeschult (in Reihen aufgepflanzt). Dazu lässt man nur die starken Grundtriebe wachsen, von denen nur einer später den Stamm bildet.

3. Jahr:  Im Herbst erfolgt die Rodung. Nur der stärkste und geradeste Trieb  wird für die spätere Stammrose ausgewählt. Die Überwinterung erfolgt im Kühlhaus oder im Einschlag.

4. Jahr:  Jetzt  werden die Stämme im Frühling ins Freiland gepflanzt. Im folgenden  Sommer  erfolgt dann die Okulation (Veredelung ). Um eine formschöne Krone zu bekommen wird pro Stamm an 4 Stellen veredelt.

5. Jahr:  Damit sich eine gutverzweigte Krone bildet, werden die Austriebe pinziert (gekürzt). Nach Rodung werden die fertigen Stammrosen für den Verkauf in Kühlhäusern eingelagert oder für die Containerkultur getopft.

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